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Lauretta Rosenthal

„Schon jung begeisterte mich der Reitsport. Jedoch stellte sich mein Rückenleiden in den Weg. Ich versuchte im Laufe der Jahre alle möglichen Therapien. Nachdem ich alles aufgegeben hatte, kreuzte 2010 BSR meinen Weg. 2014/5 machte ich den UK-Kurs.“

„Da ich im Gymnasium zum Glück nicht viel Zeit mit Schularbeiten verbringen musste, war ich nach Schulschluss am liebsten entweder am Klavier oder in der Reitschule. Neben Springreiten faszinierte mich besonders der Dressursport, ein Balance- und Kraftakt der Muskeln auf höchster Ebene. Eine weitere Leidenschaft bestand in möglichst rasanten Achterbahnfahrten, weswegen ‚Magic Mountain‘ in Los Angeles, Kalifornien (USA) mein Lieblingsvergnügungspark war. In Holland, wo ich aufgewachsen bin, konnte man im Winter super Schlittschuhlaufen auf Natureis. Auch spielte ich Tennis und ging ich gern Schwimmen. Beim Schulsport war ich immer die schnellste Sprinterin. Zudem hörte Radfahren in Holland sowieso mit zum Alltag. Spaß am Bewegen war total normal.
Dass bei mir mit 8 Jahren Skoliose diagnostiziert wurde, störte mich nicht besonders. Die Übungen, die mir deswegen auferlegt wurden, empfand ich nur als lästig weil sie wertvolle Zeit beanspruchten (täglich 30 Minuten). Groß war daher der Shock als ich im Mai 1988 völlig überraschend in einem Gespräch nach einer erneuten, diesmal jährlichen Röntgenbilduntersuchung, vom Orthopäden erfuhr: „Dann kann jetzt nur noch eine Operation erfolgen!“. Nachdem die näheren Einzelheiten zu dieser tiefgreifenden Wirbelsäulenoperation mit meinen Eltern und mir besprochen waren, lehnten wir dies auf Grund der enormen damit verbundenen Risiken letztendlich doch ab. Wir versuchten im Laufe der Jahre die verschiedensten Therapien und Techniken und einige führende Persönlichkeiten in ihrer jeweiligen Sparte in den Niederlanden sahen mich als ein faszinierendes Studienobjekt. Sicherlich hat dies meine Mobilität positiv beeinflusst.  Auch wurde mir ein Boston-Brace (eine Art Korsett) angemessen. Horrende Summen Geld spendierten meine Eltern in der Hoffnung, mir zu helfen. Ungemach und Frust stellten sich im Laufe der Zeit ein.
Mit 20 beschloss ich, mein Rückenleiden einfach zu ignorieren. Und etwa 5 Jahre ging das auch noch recht gut. Danach hatte ich 10 Jahre lang viel Schmerzen und erfuhr ich zunehmend Beschränkungen. Ab 30 kam da hinzu, dass ich nachts in der 2. Hälfte so viele Schmerzen hatte im mittleren Rückenbereich, dass ich nicht mehr schlafen konnte, und mich am Morgen und mindestens noch einmal am späteren Nachmittag kräftig mit meinem Rücken am Boden vor und zurück wälzen musste, um mir für die nächsten Stunden einigermaßen ausreichende Bewegungsfreiheit zu garantieren. Die Gartenarbeit wurde mitunter zur Tortur, obwohl ich es so gern tat.
Meine jüngste Schwägerin gab uns dann im Februar 2010 ein Buch über Body Stress Release. Nachdem ich einige Seiten über das Prinzip dieser Methode gelesen hatte, dachte ich sofort: „BSR ist die Antwort auf mein Rückenproblem, da es nicht nur die Symptome lindert sondern die Ursache anspricht !“. Dennoch musste ich mich auf Gefühlsebene noch dazu durchringen, wozu ich ein halbes Jahr brauchte. Im August 2010 fing ich mit BSR an. Schon nach der ersten Anwendung spürte ich deutlich eine große Veränderung als ich zum Auto zurücklief. Und das obwohl die Anwendung an sich viel weniger schmerzhaft war als alles was ich bisher schon ausprobiert hatte. Ich war total überrascht. Schmerzfrei war der Weg zurück sicherlich nicht. Aber mit Wiederherstellungsschmerzen leben zu müssen, ist einfach schon um vieles leichter. Dazu bemerkte ich regelmäßig wundervolle Verbesserungen in der Mobilität. Mein Schlaf besserte sich und auch mein Energievorrat. Allerdings blieben der Reitsport sowie das Klavierspielen ein schwieriges Unterfangen, allein schon wegen ständigen Schmerzen in meinen beiden Armen und Händen.
Ich beschloss, meine Geschichte vielleicht irgendwann zu veröffentlichen, um zig Jugendlichen meinen Leidensweg zu ersparen. Dabei spielt nämlich auch Wissen eine große Rolle. Nicht nur von der Existenz von BSR allein. Denn Stürze auf dem Eis, vom Pferd sowie ruckartige Bewegungen vor allem im Nacken durch die wilden Achterbahnfahrten haben meinem bereits verletzlichen Rücken gewiss auch nicht gut getan. Eigenverantwortung für die Gesundheit sollte meines Erachtens bereits in unseren jungen Kindern gefördert werden. Ohne BSR wäre ich nirgendwo !“

BSR team

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22 Apr, 2014

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